Summary

Bedeutende kunstwerke aus dem nachlass Dr Jacob Hirsch (1957)

Das füllige, weichmodellierte Gesicht der Göttin liegt in einem breiten, vielleicht einen Schleier wiedergebenden, das Gesicht hufeisenförmig umgebenden Rahmen, durch den die Ohren nur als flache Mulden durchscheinen. Das Gesicht trägt ostjonische Züge in den von dünnen Lidern eingefaßten schrägstehenden Augen, den breiten Nasenflügeln, den bogenförmig in die Nase einmündenden Brauen und dem scharfgeschnittenen Mund.
Source: Gallica

Bedeutende kunstwerke aus dem nachlass Dr Jacob Hirsch (1957)

Der großflächig ovale Kopf ist geradeaus gerichtet und trägt das Haar gescheitelt, über der Stirn in breiten Wülsten zusammengefaßt und im Nacken zu einem Krobylos gebunden.
Nach dem schmächtigen Wuchs des Körpers, der faltenlosen Wiedergabe der Brust und Rückenpartie und nach der großflächigen Modellierung des Gesichtes dürfte die Bronze nordostpeloponnesisch sein, vielleicht der Stilgruppe "Kleonai" angehören.
Source: Gallica

Bedeutende kunstwerke aus dem nachlass Dr Jacob Hirsch (1957)

Ihr Hades zugewandter Kopf trägt freudige Züge. Ihr sorgfältig frisiertes Haar wird durch eine Tänie mit Blumen zusammengehalten.
Die Arbeit ist so ungewöhnlich fein und lebendig, daß man versucht ist, sie für das Vorbild der vielen römischen Persephone-Sarkophage (R. Robert, Die römischen Sarkophagreliefs III, 3) zu halten. Beide Göttinnen sind fein charakterisiert und kontrastiert: Aphrodite durch ihren leicht üppigen zarten Mädchenkörper, der durch das eng sich anschmiegende Gewand durchschimmert, und die „aphrodisischen" Gesichtszüge mit ihrem verhalten gewährenden Lächeln.
Source: Gallica

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