Pedanius Dioscorides

Pedanius Dioscorides

Summary

Portrait of Pedanius Dioscorides Pedanius Dioscorides De Materia Medica — Book II (c/40)

Der Mist vom Esel und Pferde, roh wie auch gebrannt mit Essig gemischt, stellt den Blutsturz; der von grasweidenden Herden, trocken, mit Wein zu Schleim gemacht und getrunken, hilft ausgezeichnet gegen Skorpionstiche; der von Tauben wird vortheilhaft mit ungerösteten Gerstenmehl gemischt, weil er mehr wärmt und brennt; mit Essig vortheilt er die Drüsen, mit Honig, Leinsamen und Öl angerieben reisst er die Karbunkeln auf, heilt auch Feuerbrandwunden.
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Portrait of Pedanius Dioscorides Pedanius Dioscorides De Materia Medica — Book II (c/40)

Sie hat große, sehr zahlreiche holzige Wurzeln und wächst gewöhnlich an rauen, mageren Stellen, auf Inseln und Baustellen. Ihr Stengel und die Frucht werden zur Speise eingemacht. Sie regt den Bauch auf, ist dem Magen zuwider und macht Durst. Gekocht verspeist ist sie dem Magen bekömmlicher als roh. Ihre Frucht, in der Gabe von 2 Drachmen mit Wein vierzig Tage lang getrunken, erweicht die Milz; sie treibt den Harn und bewirkt blutigen Stuhlgang. Der Genuss der Frucht hilft bei Ischias und Paralyse, bei inneren Rupturen und Krämpfen. Sie befördert die Katamenien und führt den Schleim ab.
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Portrait of Pedanius Dioscorides Pedanius Dioscorides De Materia Medica — Book II (c/40)

Die Gartenerbse ist gut für den Bauch, treibt den Harn, erzeugt Blähungen, macht eine gute Farbe, treibt die Menstruation und die Frucht ab und befördert die Milchabsonderung. Am besten wird sie, mit Wicken zusammengekocht, als Umschlag gegen Hodenanschwellung und Warzen gebraucht, mit Gerste und Honig gegen Krätze und Schorf, Flechten, krebsartige und böse Geschwüre. Eine andere Art davon heißt Kichererbse; beide sind urintreibend, da die Abkochung davon mit Rosmarin gegen Gelbsucht und Wassersucht gegeben wird; sie schadet aber einer schwärigen Blase und den Nieren.
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