Résumé

[Münzen der Römischer Kaiser] (1935)

“ Zu jenen glanzvollen Namen, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und noch im Anfang dieses bis zur Epoche des Weltkrieges Wien und Österreich auch im Auslande sowohl durch ihre weltumspannende geschäftliche Tätigkeit als auch durch die feinsinnige Art des SammeIns berühmt machten, gehört unstreitig auch die Teefirma Trau. Wie ein machtvoller Bau wirkt dieses große Unternehmen und wie bei einem Gebäude lassen sich auch drei Perioden, gemäß den Zeitumständen, unterscheiden: die Begründung, der Aufbau, die Erhaltung. ”
Source : Gallica

[Münzen der Römischer Kaiser] (1935)

“ Hatte der Vater sein Interesse dem Mittelalter zugewendet, so war des Sohnes Lieblingsfeld das Altertum. Damals war jene wunderbare Zeit, wo unter Missongs Führung ein Kreis von Münzsammlern sich bildete, die nicht bloß das Aufsammeln aller Gepräge als Lebenszweck erfaßten, sondern darüber hinaus in die Materie wissenschaftlich einzudringen versuchten. Jeder erhielt ein Sammelgebiet zugewiesen und danach sein Pseudonym. So Missong den Namen Probus, Markl Claudius, Kolb Tacitus, Rohde Aurelianus und Trau Carus. ”
Source : Gallica

[Münzen der Römischer Kaiser] (1935)

“ Es ist eine hervorragende Sammlung, die so manche Seltenheit birgt.
Wie bedeutend schon damals das Museum Trau war, geht daraus hervor, daß sich Carl Trau an der Ausstellung kirchlicher Kunstgegenstände, die 1887 im kais.-kgl. Museum für Kunst und Industrie stattfand, mit 200 Nummern beteiligte. Seit 1872 führte er den Titel eines k. u. k. Hoflieferanten.
Am 19. März 1870 wurde im grünen Saal der kaiserl. Akademie der Wissenschaften die Numismatische Gesellschaft gegründet. Call Trau gehörte ihr seit der Gründung an, sein Sohn Franz aber war Mitglied des ersten Vorstandes.
”
Source : Gallica

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